Artikel zum Thema: Presse
Mord und Selbstmord: Drama in Dachgeschosswohnung
Hamburger Abendblatt von Beruf Tatortreiniger

Für seine Rolle in der gleichnamigen Serie gewann Bjarne Mädel gerade einen Grimme-Preis. Dirk Plähn arbeitet wirklich in diesem Beruf.
"Wenn es nach Schwimmbad riecht, ist sein Job erledigt. Manchmal braucht Dirk Plähn drei Stunden, manchmal vier Tage. Dabei benutzt er meist zwei verschiedene Chemikalien, etwa ein halbes Dutzend Fingernagelbürsten, ein Teppichmesser, Standard-Reinigungsmittel, fünf unterschiedliche Desinfektionsmittel, mehrere Papierrollen, blaue Einwegtonnen für infektiösen Abfall, eine Sprühflasche mit Geruchsneutralisator, manchmal auch einen Schlagbohrhammer oder Nasssauger.
Bergedorfer Zeitung: Dirk Plähn entfernt Spuren brutaler Verbrechen
Lübecker Nachrichten Beruf für starke Nerven: Tatortreiniger

"Die Duschszene in Alfred Hitchcocks „Psycho“ ist legendär: Das Opfer wird von einem Mörder unter der Dusche erstochen. Neben der Frage, wer das war, bleibt auch die, wer nun die Dusche sauber macht. Im wahren Leben wäre das ein Fall für Dirk Plähn aus Barsbüttel. Er ist einer der wenigen Tatort-Reiniger in Deutschland und wäscht von Berufs wegen die Spuren des Todes weg. Denn wenn ein Mensch aus dem Leben scheidet, haucht er nicht nur seine Seele aus."
Buch: Was vom Tode übrig bleibt: Ein Tatortreiniger berichtet

Er kommt, wenn das Leben gegangen ist
Peter Anders ist Tatortreiniger. Er beseitigt, was der Tod hinterlassen hat. Jetzt schildert er erstmals seine spektakulärsten Fälle. Er erzählt von den Begegnungen mit den Angehörigen, von den Schicksalen, die sich hinter den Wohnungstüren verbergen, vom Geruch des Todes, den man nie wieder vergisst – spannende Fälle, bewegende Schicksale, Grenzerfahrungen!
Hamburger Morgenpost Der Tatort-Reiniger

"Wohl kaum einer möchte mit ihm tauschen. Doch die Arbeit die Dirk P. alltäglich verrichtet, verdient allen Respekt. Der Barsbüttler reinigt Tatorte. Wie ein Feingeist sieht dieser Kerl nicht aus. Er hat die Statur eines Ringers, strotzt vor Energie. Er erzählt schnell, fast hektisch. Mit Gesten verleiht der 42-Jährige seinen Worten Nachdruck: "Blut vom Boden aufzuwischen oder Hirnmasse von der Wand zu kratzen, ist gar nicht so schlimm", sagt Dirk P. "Aber der Gestank, wenn du in so eine Wohnung kommst, ist bestialisch!"
Der Barsbüttler geht dahin, wo sich sonst keiner hintraut. Er reinigt Tatorte.
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